Leitfaden
Verschlüsselte Kommunikation für Kanzleien: das Mandatsgeheimnis schützen
Das Mandatsgeheimnis ist nur so stark wie der Kanal, durch den es läuft. In dem Moment, in dem ein geschütztes Gespräch auf eine Consumer-App oder in einen ungesicherten Mail-Verlauf wandert, steht seine Vertraulichkeit infrage, und damit auch, ob es später noch verteidigt werden kann. Dieser Leitfaden zeigt, wie Kanzleien geschützte Kommunikation wirklich privat halten.
Das Vertraulichkeitsproblem der modernen Kanzlei
- Mandanten schreiben, wie sie wollen. WhatsApp, SMS, E-Mail: bequem, aber außerhalb der Kontrolle und der Regeln der Kanzlei.
- Sensible Dateien fliegen herum. Verträge, Beweismittel, Vergleichssummen und personenbezogene Daten werden über Kanäle geteilt, die niemand verwaltet.
- Die Schlüssel liegen bei Dritten. Bei Consumer-Plattformen kontrolliert die Kanzlei weder den Server noch die Metadaten noch das, was die Software morgen tut.
- Die Scan-Pläne stehen im Raum. Die EU-Debatte um die Chatkontrolle bringt die Aussicht auf ein Scannen von Nachrichten, das geschützte anwaltliche Kommunikation nicht ausnimmt.
Wie es für eine Kanzlei aussehen sollte
- Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als Standard für jede Nachricht, jeden Anruf und jede Datei, nicht als Option, an die jemand denken muss.
- Eine eigene Instanz für die Kanzlei, damit Mandantendaten sich keine Plattform mit der ganzen Welt teilen.
- Verwaltung: Zugänge für Anwältinnen und Anwälte anlegen, Zugriff entziehen, wenn jemand geht, und einen sauberen, gepflegten Arbeitsbereich behalten.
- Sichere Mandantenkanäle: Mandanten in verschlüsselte Gespräche einladen, ohne sie in Consumer-Apps zu drängen.
- Sprache, Video und Bildschirmfreigabe für vertrauliche Beratungen und das gemeinsame Durchgehen von Dokumenten.
Wie Sovryk Kanzleien hilft
Sovryk gibt Ihrer Kanzlei einen privaten, auf Sie gebrandeten, Ende-zu-Ende verschlüsselten Arbeitsbereich: Nachrichten, verschlüsselte Sprach- und Videoanrufe, Bildschirmfreigabe und sicherer Dateiaustausch, alles auf einer eigenen Instanz, die Sie kontrollieren, auf Wunsch im Ausland gehostet. Der Einstieg ist einfach genug für Mandanten und Mitarbeiter gleichermaßen, und eine Admin-Konsole hält die Kanzlei bei den Zugriffen am Steuer. Aufgebaut auf dem geprüften Matrix-Protokoll, gibt es Ihnen Verschlüsselung, für die Sie geradestehen können.
Ein Geheimnis, das Sie nicht garantieren können, ist ein Geheimnis, das Sie verlieren können. Den Unterschied macht die Kontrolle über den Kanal.
Häufige Fragen
Ist WhatsApp sicher genug für geschützte Kommunikation?
WhatsApp verschlüsselt Nachrichten, aber die Kanzlei kontrolliert nichts: nicht den Server, nicht die Regeln, nicht die weitere Entwicklung. Für geschützte Inhalte ist eine Plattform, die die Kanzlei selbst kontrolliert, deutlich besser zu verteidigen.
Kommen Mandanten damit zurecht?
Ja. Mandanten melden sich mit Benutzername und Passwort an (keine Telefonnummer, keine E-Mail nötig) und treten verschlüsselten Gesprächen bei. Kein technischer Aufbau, keine kryptischen Kennungen.
Hilft das bei unseren DSGVO-Pflichten?
Selbst-Hosting und Verschlüsselung stützen Ihre Pflichten. Lesen Sie dazu unseren Leitfaden zu DSGVO-sicherem Messaging.